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Protesttag bei den Wasserwichteln in Erkner (vom 28.05.2018)
Brandenburger Kitaträger fordern von der Landesregierung eine Änderung des Kitagesetzes (KitaG). Gemeinsam fordern Vertreter des Paritätischen Landesverbands, des AWO Bezirksverbands Potsdam sowie des AWO Landesverbands, des Deutschen Roten Kreuz, der Caritas und der Diakonie, FRÖBEL und die GEW die Landesregierung auf, das Brandenburgische KitaG zu ändern. Es geht darum, die Kommunen dabei zu unterstützen, die in der Praxis benötigten Betreuungszeiten von bis zu 10 Stunden mit zu finanzieren. „Die Politik muss handeln. Die aktuellen Regelungen im KitaG spiegeln längst nicht mehr die Realität in vielen Kindertagesstätten wieder, die mit gleichem Personal immer längere Betreuungszeiten abdecken müssen“, so Andreas Kaczynski, Vorsitzender der LIGA der Freien Wohlfahrtspflege – Spitzenverbände im Land Brandenburg.
Als deutliches Signal an die Politik öffnen Kitas der beteiligten Träger am 25. Mai 2018 nur für 7,5 Stunden - so auch in der DRK-Kita Wasserwichtel in Erkner. Leiterin Manuela Veronelli konnte zu einem öffentlichkeitswirksamen Pressefrühstück neben Elternvertretern auch namhafte Vertreter des Verbandes und der Kommune begrüßen, so Erkners Bürgermeister Henryk Pilz und den Vorstandsvorsitzenden des DRK-KV MOHS Klaus Bachmayer.
Die fehlende Anerkennung des wachsenden Bedarfes an langen Betreuungszeiten setzt in der Praxis Familien, Kinder und Erzieherinnen bzw. Erzieher gleichermaßen unter Druck. Die dringend notwendige Anpassung des KitaG ist sowohl eine Voraussetzung für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf als auch für die Attraktivität des Arbeitsplatzes Kita – beides sind erklärte Ziele der Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik.
Das Brandenburgische Kitagesetz (KitaG) unterscheidet pauschal nur zwischen den Betreuungszeiten bis zu 6 Stunden (Mindestbetreuungszeit) und mehr als 6 Stunden (verlängerte Betreuungszeit) täglich. Für unter dreijährige Kinder, die mehr als 6 Stunden täglich betreut werden, ist ein Verhältnis Erzieher/ Kind von 1:5 und für über Dreijährige von 1:11,5 vorgesehen. Diese durch das Land Brandenburg mit den Kommunen finanzierte Personalzumessung ist nur bis zu einer maximalen Betreuungszeit von 7,5 Stunden pro Tag aufrecht zu erhalten. Tatsächlich benötigen viele Eltern aufgrund von Berufstä-
tigkeit und langen Fahrwegen Betreuungszeiten von bis zu 10 Stun-
den oder auch mehr. Durch diese längeren Betreuungszeiten verschlechtert sich das Fachkraft-Kind-Verhältnis und erhöht sich die Belastung für Erzieherinnen und Erzieher erheblich.

Die Landesregierung hat es mit der Änderung des Kitagesetzes jetzt in der Hand, etwas für die Qualität in Kitas zu tun. Immerhin geht es um das Recht der Kinder auf gute Bildung und Betreuung.Die beteiligten Träger betreiben fast die Hälfte aller 1870 Kitas im Land Brandenburg.
Hinweis:

Am 30. Mai 2018 von 8:00 – 11:00 ziehen wir gemeinsam mit Eltern, Erzieher*innen und Kindern vor den Landtag und begleiten laut und bunt die 3. Lesung zum Kitagesetz.



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