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Maßnahmenpaket zur Anerkennung ehrenamtlichen Engagements: DRK-Helfer nicht Helfer zweiter Klasse (vom 22.09.2018)
In diesem Sommer sind Freiwillige Feuerwehrleute und ehrenamtliche Helfer der Hilfsorganisatoren - auch vom DRK Kreisverband Märkisch Oder Havel Spree e.V. - in Brandenburg an ihre Belastungsgrenze gestoßen. Jetzt hat die Landesregierung ein Maßnahmenpaket vorgestellt, um die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr attraktiver gestalten. Bei „Brandenburg aktuell“ im rbb-Fernsehen vom 21. September kritisierte der Landeskatastrophenschutzbeauftragte des Brandenburger Roten Kreuzes, Gordon Teubert, jedoch, dass die angedachten Helferprämien für Feuerwehr und für Hilfsorganisationen unterschiedlich hoch ausfallen.
Das DRK fordert Gleichbehandlung aller Helfer im Brandenburger Brand- und Katastrophenschutz.
„Die von der Landesregierung geplante Einführung der Helferprämie darf nicht zur Spaltung der Helfer im Brand- und Katastrophenschutz führen“, fordert DRK-Landesbereitschaftsleiter Wolfgang Reitsch.
Derzeit ist geplant, Helfer mit einer einmaligen Prämie für langjähriges Engagement im Brand- und Katastrophenschutz auszuzeichnen.
Dabei ist die Höhe der Prämie davon abhängig, ob ein Helfer bei der Freiwilligen Feuerwehr oder einer Hilfsorganisation tätig ist. Nach derzeitigem Stand soll ein Helfer des DRK für den gleichen Zeitraum nur die Hälfte der Prämie eines Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr erhalten.
Denn damit der Brand- und Katastrophenschutz funktioniert, braucht es motivierte Helfer in allen Organisationen und Verbänden.

Im Einsatz arbeiten Hilfsorganisationen und Feuerwehren Hand in Hand. Die eine löschen, die anderen stellen Sanitäter bereit – auch um die Feuerwehrleute abzusichern - , organisieren und betreuen Notunterkünfte, unterstützen bei der Evakuierung von Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen, verpflegen Helfer und betroffene Anwohner oder erkunden die Lage mit Hilfe von Drohnen aus der Luft – um nur einige Beispiele zu nennen. Unterschiedliche Helferprämien sorgen für Unmut und können die Einsatzfähigkeit der am Katastrophenschutz Beteiligten schwächen. Schon heute haben auch die Hilfsorganisationen Schwierigkeiten, ausreichend Helfer für die Mitwirkung im Katastrophenschutz zu finden.

„Unsere Einsatzkräfte stehen hochmotiviert für den Brand- und Katastrophenschutz im Land Brandenburg bereit, dafür sollten alle die gleiche Wertschätzung erhalten“, so Reitsch.

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