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Neues Behandlungszentrum: DRK verstärkt den Kampf gegen Cholera im Jemen (vom 04.08.2019)
Die Zahl der an Cholera erkrankten Menschen im Jemen ist nach wie vor hoch. Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) gab es in den ersten sechs Monaten dieses Jahres über 823 000 Verdachtsfälle, mehr als 1200 Menschen starben bereits. „Durch die anhaltenden Kämpfe ist der Zugang zu sauberem Wasser und zur Gesundheitsversorgung stark eingeschränkt, die Krankheit kann sich unkontrolliert ausbreiten und bedroht die ohnehin notleidende Bevölkerung. Deshalb verstärken wir unseren Einsatz gegen Cholera, indem wir unter anderem die Errichtung eines Behandlungszentrums unterstützen“, sagt Christof Johnen, Leiter Internationale Zusammenarbeit beim DRK. Wiederholte Regenfälle und Überschwemmungen verschlechtern die Situation zusätzlich.
Das DRK unterstützt den Jemenitischen Roten Halbmond bei der Errichtung und dem Betrieb eines Durchfallbehandlungszentrums in der Region Taiz, beschafft Ausrüstung sowie Medikamente und hilft bei der Deckung der Löhne für das Gesundheitspersonal. „Damit können wir vielen Menschen helfen, denn Taiz ist eins der Gebiete mit den meisten bestätigten Cholera-Fällen“, sagt Johnen. Zudem verteilt das DRK 3500 Hygienepakete um Cholera vorzubeugen und schlimmstenfalls Dehydrierung entgegenzuwirken und beliefert täglich 47 Wasserstellen mit Trinkwasser, die ca. 22 000 Menschen erreichen.

Aufgrund von Zerstörung und mangelnder Ressourcen ist inzwischen nur noch weniger als die Hälfte der landesweiten Gesundheitseinrichtungen in Betrieb. „Gleichzeitig leiden viele Menschen an Hunger, können sich Grundnahrungsmittel wie Reis, Mehl und Trinkwasser kaum noch leisten. Mehr als 80 Prozent der Bevölkerung sind auf Hilfe angewiesen“, sagt Johnen. Doch der Transport von Hilfsgütern wird immer schwieriger. Aufgrund zunehmender Kämpfe im Zentrum des Landes ist momentan die Hauptstraße zwischen Sana’a und der südlichen Hafenstadt Aden gesperrt. „Ankommende Güter wie Lebensmittel oder Medikamente können dadurch nicht mehr direkt in den Norden geliefert werden, sondern nur über sehr lange Umwege. Dadurch schießen die Kosten für den Transport in die Höhe“, sagt Johnen.

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Neues Behandlungszentrum: DRK verstärkt den Kampf gegen Cholera im Jemen

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