Insgesamt 27 Einsatzkräfte von der Bereitschaft Frankfurt (Oder) und der Wasserwacht Frankfurt (Oder) des DRK-Kreisverbandes waren am Mittwoch von den frühen Morgenstunden an im Einsatz. Ab 7 Uhr kamen ihnen mehrere große Aufgaben zu: Vor allem kümmerten sie sich um den Betreuungs- und Versorgungspunkt in der Brandenburghalle. Dort konnten sich während der Zeit der Evakuierung Bewohnerinnen und Bewohner aus dem Sperrkreis rund um den Fundort der Bombe im Stadtteil Halbe Stadt einfinden.
Für betagte oder pflegebedürftige Personen aus dem Sperrkreis übernahmen die Einsatzkräfte des DRK-Kreisverbandes gemeinsam mit anderen Hilfsorganisationen außerdem Transporte zur Brandenburghalle. Dabei kamen mehrere Mannschaftstransportwagen und Krankentransportwagen zum Einsatz. Per Lautsprecherwagen informierten sie die Bewohnerinnen und Bewohner im betroffenen Stadtteil.
500 Portionen Kartoffelsuppe aus der Feldküche
Und sie stellten mit der Feldküche der Bereitschaft sowie mit warmen und kalten Getränken die Versorgung der Menschen in den Brandenburghalle sicher. Auf der Wache in der Heinrich-Hildebrand-Straße waren in der Feldküche zuvor 500 Portionen Kartoffelsuppe mit Bockwurst zubereitet worden. Unter anderem 90 Kilogramm Kartoffeln und 25 Kilogramm Suppengrün wurden dafür verarbeitet.
Auch hauptamtliche Kräfte des DRK waren im Rahmen der Bombenentschärfung im Einsatz. Zwei Mitarbeitende besetzten am Dienstag und Mittwoch die Telefone der Bürger-Hotline der Stadt Frankfurt (Oder). Am Mittwoch war außerdem der Fahrdienst des Kreisverbandes mit einem Fahrzeug beteiligt.